Auf den Zahn gefühlt
09.08.2010
Archiv Davoser Zeitung
Konfliktlösung in Sachen «Derby»-Areal, möglicher Verkauf des Von-Sprecher-Hauses, Imageförderung von Davos: Landammann Hans Peter Michel hat derzeit alle Hände voll zu tun.
Im Interview mit der «Davoser Zeitung» geht der Davoser Landamman auf aktuelle Probleme ein und zeigt auf, wie die Zukunft aussehen könnte.
Pascal Spalinger
«DZ»: Hans Peter Michel, nach dem Fall «Derby» hagelte es Kritik von verschiedenen Seiten. Wie gerechtfertigt war diese?
Hans Peter Michel: Sie ist insofern gerechtfertigt, als dass alle dachten, auf dem «Derby»-Areal entstünde neben Zweitwohnungen auch ein Hotel. Umso erstaunter waren dann alle, als der vorgelegte Quartierplan nicht mehr viel mit den ursprünglichen Plänen gemeinsam hatte.
War die Politik nicht zu leichtgläubig?
Man kann der damaligen Behörde durchaus Leichtgläubigkeit vorwerfen. Ich möchte aber betonen, dass auch die Raumplanungskommission, der Grosse Landrat und die kantonalen Stellen genau informiert waren. Offensichtlich wollte man damals aber keine Auflagen machen, um die Gestaltungsmöglichkeiten nicht allzu sehr einzuschränken. Diese Einstellung hat sich in den vergangenen Jahren stark geändert. Heute machen wir bei jeder Sondernutzungsplanung die nötigen Auflagen. Dafür haben wir nun das Problem, dass bis jetzt nachhaltige Projekte nicht gebaut werden. Per Gesetz können wir sowieso niemanden zwingen, ein Hotel rentabel zu führen.
Weitere Fragen und die Antworten darauf in der DZ.
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