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An der Generalversammlung des Hotelier-Vereins Klosters vom 25. Juni im Hotel Walserhof kam einmal mehr zum Ausdruck, dass die Zusammenarbeit zwischen den Klosterser Hoteliers vorzüglich ist. Vorbei sind die Zeiten, wo man sich argwöhnisch bespitzelte und jeden Gast missgönnte. Die Probleme, denen sich die Hoteliers ausgesetzt sehen, schweissen zusammen. Monatlich trifft man sich zu einem Arbeitslunch
Zur Generalversammlung konnte Präsident Christian Erpenbeck (Parkhotel Silvretta) mit wenigen Ausnahmen Vertreter aller angeschlossenen Betriebe begrüssen.
Rege Vereinstätigkeit
In seinem Jahresbericht hielt Christian Erpenbeck fest, was alles innerhalb eines Jahres vom Hotelier-Verein veranstaltet wurde und wo er aktiv am Leben im Ferienort mitwirkte. Da stechen vor allem folgende Veranstaltungen hervor: Die Waldweihnacht am 24. Dezember im Rütiwald und die Skichilbi auf Madrisa am Saisonende. Weiter beteiligte sich der Verein am Sommerfest im Silvrettapark und am Klosterser Teil von «Davos Sounds Good – Klosters too», einer Veranstaltung, die letztes Jahr zum erstenmal nach Klosters kam und zu begeistern vermochte. Eine erfreuliche Bereicherung des Angebotes entstand durch die «5 Franken plus»-Aktion mit den Bergbahnen, was sich positiv auf die Übernachtungszahlen auswirkte. Man bedauert aber, dass Davos den Vertrag verlängerte, ohne Klosters mitziehen zu lassen. Damit bleiben den Klosterser Gästen weiterhin die Davoser Bergbahnen verschlossen. Eine weitere Aktion, «Kultur inklusive», brachte zwar ein attraktives Angebot, indem die Gäste der teilnehmenden Hotels gratis in den Kulturschuppen können. Leider brachte diese Aktion aber noch nicht den erhofften Erfolg.
Keine Unterstützung von Seiten der Gemeinde
Im Laufe des Jahres waren vom Hotelier-Verein sieben Eingaben bzw. Gesuche an den Gemeindevorstand gerichtet worden. Fünf davon wurden mit einer Absage niedergeschmettert, und auf zwei wartet man noch auf eine Antwort. Die Eingaben betrafen eine Reduktion der Kurtaxe bei Gruppen, wie sie in Davos praktiziert wird, eine weitere die Verlängerung der Betriebszeiten beim Ortsbus, damit Gäste und Angestellte mit dem Bus nach Hause können.
Am meisten schmerzt die mangelnde Zusammenarbeit in Bezug auf Parkplätze für Reisecars. Einziger zugewiesener Parkplatz ist derjenige auf der alten Eisbahn, der aber oft wegen Veranstaltungen ersatzlos gesperrt wird. So ist es vorgekommen, dass einem Chauffeur der Gotschnabahnparkplatz zugewiesen wurde, wo ihm ein anderer Gemeindepolizist eine Busse von 150 Franken aufbrummte, die er dann allerdings nach etwelchen Aufregungen nicht bezahlen musste. Die Folge war ein geharnischter Brief der Busunternehmung, die sich eine solche Behandlung nicht gefallen lassen will, da es genügend Orte gibt, an denen auch Busse willkommen sind. Die Hotellerie kann insbesondere im Sommer auf die Bustouristen nicht verzichten, da nur diese eine Grundauslastung der Betriebe garantieren. Umso mehr wünschte man sich, dass in gemeinsamem Einvernehmen nach Lösungen gesucht werden könnte.
Weiterhin gemeinsame Veranstaltungen
Nachdem die statutarischen Geschäfte im Sinne des Vorstandes erledigt werden konnten, wurden noch die Wahlen für die nächste Amtperiode durchgeführt. Diese ergaben die Wiederwahl von Christian Erpenbeck (Parkhotel Silvretta) als Präsident, Silvia Barblan (Hotel Steinbock) als Vizepräsidentin, Marianne Hunziker (Hotel Chesa Grischuna) als Aktuarin und Albert M. Burkhard als Kassier. Dagmar Gruober (Hotel Silvapina) hatte ihren Rücktritt erklärt. Ein Ersatz wird später bestimmt.
Als kommende Veranstaltungen, die grösstenteils von Silvia Barblan geleitet werden, stehen das Eröffnungsfest der neuen Bahnhofstrasse zusammen mit dem Jazz-Fest «Davos Sounds Good – Klosters too» am 11. Juli an. Für den 24. Dezember ist wieder eine Waldweihnachtsfeier geplant, und die Skichilbi am Schluss der Saison soll ebenfalls wieder auf Madrisa über die Bühne gehen.
Unter Varia wurde u. a. die Qualität der Info-Veranstaltung, wie sie zweimal jährlich im Kongresszentrum Davos durchgeführt wird, bemängelt. Als Alternative wurde eine Rundfahrt mit dem Ortsbus vorgeschlagen, wo den Hotelangestellten an Ort und Stelle die jeweiligen Angebote präsentiert würden. h
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