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Am 21. August präsentierten die Verantwortlichen von Davos Klosters Mountains mit dem Vorsitzenden Carlo Schertenleib (Davos) die Zahlen der Davos Klosters Bergbahnen AG, der Klosters-Madrisa Bergbahnen AG, der Bergbahnen Rinerhorn AG und der Sportbahnen Pischa AG. Das Berichtsjahr war bei allen Unternehmen von einer starken Zunahme geprägt.
In einer diesbezüglichen Verlautbarung schreibt die Pressestelle, dass die Davos Klosters Mountains mit Stolz auf das erfolgreichste Geschäftsjahr zurückblicken könne. Im Sommer 2007 besuchten 255 818, im Winter 1 521 696 Gäste die Wander- und Schneesportgebiete in der Region Davos-Klosters. Dank Kostenoptimierung bei den Tochtergesellschaften Madrisa, Pischa und Rinerhorn sowie bei den Betrieben der neu gekauften Hotels in Davos konnte eine markante Cashflow-Steigerung von fast 20 Prozent erzielt werden. Zudem ist es gelungen, die wirtschaftliche Positionierung der einzelnen Berge weiter zu verbessern.
Davos Klosters Mountains AG
Dieses Unternehmen umfasst die Zubringerbahnen Gotschna, Parsenn und Jakobshorn samt den dazugehörigen Bahnen, Sessel- und Skilifte. Im Weiteren ist es an den drei kleineren Bergbahnunternehmen der region massgeblich beteiligt. Diesem Unternehmen gelang es bereits zum dritten Mal in Folge, das Jahresergebnis deutlich zu steigern. Die rechtzeitig und in genügendem Ausmass vorhandene Schneemenge bewirkten zwar, dass sich die Gäste vermehrt auch auf die kleineren Bahnen verteilten. Weil in den Gebieten Parsenn und Jakobshorn die Beschneiungsanlagen weiter ausgebaut wurden, konnte die Schneesicherheit erhöht und das jahresergebnis entsprechend gesteigert werden. Bis Ende Februar nahmen die Umsätze überdurchschnittlich zu. Trotz eher schwachem Saisonende resultierte eine Ertragssteigerung gegenüber dem Vorjahr um CHF 3 876 422. Der Sommer brachte dank Davos Inclusive und der CHF-5-Lösung in Klosters eine Steigerung der Ersteintritte. Auch die Bergrestaurants profitierten vom Gästezuwachs.
Klosters-Madrisa Bergbahnen AG
Dank dem Sanierungspaket der Gemeinden Klosters-Serneus und Saas und der Muttergesellschaft konnte das Überleben der Gesellschaft kurz- und Mitelfristig gesichert werden. Der optimale Start im Dezember sowie die ausgezeichneten Verhältnisse im Januar und Februar rückten das Schneesportgebiet Madrisa wieder in ein besseres Licht und bescherten schlussendlich ein erfreuliches Resultat. Die Ersteintritte stiegen im Sommer um 34,8 % auf 38 226 und im Winter um fast 70 % auf 146 834. Der Cashflow überstieg die notwendigen CHF 800 000 und erreichte die Summe von 1,43 Mio. Damit konnte zu den ordentlichen Abschreibungen von CHF 868 865 noch ausserordentliche von CHF 482 673 gemacht und der Verlustvortrag von CHF 1 143 899 um CHF 74 633 verkleinert werden.
Sportbahnen Pischa AG
Nicht zuletzt das hoffnungsvolle Resultat des vergangenen Winters bewog den Verwaltungsrat, das Experiment Pischabahn für die nächsten 3 Jahre weiterzuführen. Die zweite Freeride-Saison wurde dank des frühen Wintereinbruchs zur Bewährungsprobe. Der Saisonverlauf glich demjenigen auf den benachbarten Bergen. Die Ersteintritte steigerten sich um 48,9 % auf 58 673, sind aber immer noch weit von den erforderlichen 70 000 entfernt. Der Cashflow stieg um 593 % und das EBITDA um 885 %, was weiter nichts aussagt, als dass die Vorjahre miserabel abgeschlossen werden mussten. h.
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