Suchen

Radio Grischa Newsticker

Di aktuellschta News us dr Region

Wetter

Davos

MO 21.05.2012
MAX.
12°
MIN.

Klosters

MO 21.05.2012
MAX.
14°
MIN.

 

DI 22.05.2012
MAX.
11°
MIN.

 

DI 22.05.2012
MAX.
13°
MIN.

» mehr Wetter

Webcams Davos Klosters


Rinerhorn, Blick auf Davos: 01.05.2012 15:09:48

Madrisa Blick Klosters: 01.05.2012 15:21:44

» weitere Webcams

Kontakt
Buchdruckerei Davos AG
Promenade 60
7270 Davos Platz
T. +41 (0)81 415 81 81

Klosters hat wieder einen Nationalrat

27.10.2011 Archiv Klosterser Zeitung

Klosters hat wieder einen Nationalrat

… und feiert ihn heute Abend im Hotel Vereina ab 19 Uhr. Organisiert hat das Fest die SVP Klosters-Serneus und die Gemeinde.

h | Mit dem Rücktritt von Brigitta Gadient, die zwar in Chur aufgewachsen und auch wohnhaft ist, aber Serneus Wurzeln hat, war der Prättigauer Sitz im Nationalrat verweist. Dank dem Glanzresultat, das Heinz Brand bei den diesjährigen Wahlen erzielte, ist Klosters und das Prättigau wieder im Nationalrat vertreten.

 


Eidgenössische Parlamentarier mit Klosterser Wurzeln
 

Erster Ständerat in der neu geschaffenen Eidgenossenschaft war 1849 und 1850 Johann Rudolf Brosi aus Klosters, der den Stand Graubünden im Bundesparlament vertrat. Noch einmal 1857 hatte er dieses Amt inne.
Bei den Nationalräten war es der Serneuser Lehrer Andreas Gadient, der nicht nur die neue Demokratische Partei gründete, sondern auch 1925 ins Bundesparlament gewählt wurde. Dort war er bis 1959 ununterbrochen tätig. Sein Erbe trat auch wieder ein Lehrer, diesmal Georg Brosi aus Klosters, an. Er vertrat Graubünden bis 1979 im Bundesparlament. Auch er gehörte der Demokratischen Partei an, machte dann den Wechsel zur SVP mit.
1959 bis 1962 gab es sogar zwei Nationalräte mit Klosterser Wurzeln. Neben Brosi amtete der in Serneus aufgewachsene SP-Politiker Hans Stiffler, Bürger und wohnhaft in Davos, in Bundesbern.
 

Auf Georg Brosi folgte 1979 Ulrich Gadient, teilweise in Serneus aufgewachsen und heute Ehrenbürger unserer Gemeinde. Nach 2 Jahren wechselte er allerdings in den Ständerat, wo er dann bis 1994 wertvolle Arbeit leistete. 1995 folgte seine Tochter Brigitta den Fussstapfen ihres Vaters und liess sich in den Nationalrat wählen. Nun liegt es an Heinz Brand, diese Tradition weiterzuführen.
 

 

Vor grossen Aufgaben
 

Auf Heinz Brand warten in Bern grosse Aufgaben, denn seine Partei will dort einiges ändern. Vielleicht gelingt es ihm, mitzuhelfen, dass der Schweizer Standpunkt in Europa besser zur Kenntnis genommen die geforderten Anpassungen an unsere Bedürfnisse zum Durchbruch kommen. Seine Wählerinnen und Wähler setzen grosse Hoffnung in ihn, der gerecht zu werden, nicht einfach sein wird.

 

PDF-Ausgabe

 

Abobestellung